Workshops – Samstag

Samstag, 17. Oktober 2026

Wir bieten Ihnen am Samstag folgende Workshops an. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt. Sie können sich für die Workshops im Rahmen der Online-Anmeldung registrieren. 

Vaskulitis

Uhrzeit: 08:00 – 09:30 Uhr
Beschreibung: Vaskulitiden sind seltene bis sehr seltene entzündliche Erkrankungen der Gefäße, die im klinischen Alltag jedoch differentialdiagnostisch eine große Rolle spielen. Der Workshop möchte Kenntnisse über die Erkrankungen und eine Systematik vermitteln, die es erlauben, sich den diagnostischen und therapeutischen Herausforderungen Rund um Vaskulitiden zu stellen.

Interventionstechniken für Fortgeschrittene

Uhrzeit: 08:00 – 09:30 Uhr
Beschreibung:
Dieser Kurs vermittelt fallbasiert einen umfassenden Einblick in die interventionelle Angiologie und vermittelt Grundvoraussetzungen peripher interventioneller Techniken und Materialien. Detaillierte Materialkunde, Punktionstechniken, Therapiestrategien für komplexe Läsionen und Komplikationsmanagement werden problemorientiert vermittelt.  Differentialindikationen und die aktuelle Studienlage für verschiedene Therapieformen werden praxisrelevant vorgestellt. Der Kurs findet in Vortragsform mit praktischen Beispielen statt. Möglichkeiten für einen Erfahrungsaustausch, Tipps und Tricks sind gegeben. Die praktische Handhabung der einzelnen Devices findet in einem „Hands-On-Training“ ebenfalls Raum.

DEGUM-Refresher-Kurs

Uhrzeit: 08:30 – 13:00 Uhr
Beschreibung: Der Workshop bietet eine fundierte Vertiefung der Farbduplexsonografie mit Fokus auf pathologische Befunde der extrakraniellen Hirnarterien, die venöse Diagnostik vor Varizenoperationen sowie die Untersuchung von Dialysezugängen. Ergänzt wird das Programm durch praktische Übungen unter Anleitung erfahrener Referenten. Der Kurs wird zur DEGUM Zertifizierung eingereicht.
Modul 1: Pathologische Befunde im Bereich der extrakraniellen Hirnarterien
Modul 2: Die Farbduplexsonografie der peripheren Venen vor geplanter Varizen- Operation
Modul 3: Farbduplexsonografie bei Dialysepatienten
Modl 4: Praktische Übungen

Mikrozirkulatorische und akrale Durchblutungsstörungen

Uhrzeit: 10:00 – 11:30 Uhr
Beschreibung:
Mikrozirkulatorsche Störungen begegnen uns im klinischen Alltag z.B. bei den funktionellen vasospastischen Syndromen, der kritischen akralen und peripher-arteriellen Durchblutungsstörung, Mikroemboliesyndromen und dem diabetischen Fußsyndrom. Mikrozirkulatorische Messungen eröffnen uns deren pathophysiologische Grundlagen und ermöglichen fundiertere Therapieentscheidungen, als dies die ausschließliche Messung der Makrozirkulation ermöglicht. Allerdings unterliegen die Messergebnisse zahlreichen Einflussgrößen, die es zu kontrollieren gibt. Der Kurs vermittelt umfassende theoretische und praktische Kenntnisse gängiger Messmethoden der Mikrozirkulation sowie möglicher Pitfalls der Messungen sowie deren klinischer Interpretation.

Kapillarmikroskopie

Uhrzeit: 12:30 – 14:00 Uhr
Beschreibung: In diesem Workshop stehen die Mikrozirkulationsstörungen im Vordergrund. Im ersten theoretischen Teil werden verschiedene Krankheitsbilder, wie zum Beispiel das Raynaud Syndrom, vorgestellt und von Differentialdiagnosen abgegrenzt. Der Stellenwert der Kapillarmikroskopie wird herausgearbeitet. Im praktischen Teil üben die Teilnehmer diese Untersuchungsmethode und erlernen die Einschätzung relevanter Befunde.

Hybrid DRGs/Abrechnung

Uhrzeit: 12:00 – 13:30 Uhr
Beschreibung:
Der Workshop vermittelt anhand konkreter gefäßmedizinischer Fallbeispiele die aktuelle Systematik der Hybrid-DRGs. Im Fokus stehen Trigger-OPS, Mutter-DRG, Verweildauer, AOP-Abgrenzung und stationäre Behandlungsnotwendigkeit. Anhand simulierter Grouper-Ergebnisse werden typische Erlöswechsel, Ausschlusskonstellationen und Prüfrisiken dargestellt. Besonderes Gewicht liegt auf Materialcodes, Zusatzentgelten und dem Unterschied zwischen Erlös und Deckungsbeitrag. Die Teilnehmenden lernen, Hybrid-DRG-Fälle medizinisch sauber zu indizieren, korrekt zu dokumentieren und ökonomisch einzuordnen. Ziel ist ein praxisnahes Verständnis der Chancen, Fehlanreize und Risiken der Hybrid-DRGs in der interventionellen Gefäßmedizin.

Simulatortraining – periphere Interventionen

Uhrzeit: 13:30 – 15:00 Uhr
Beschreibung:
Ziel des Workshops ist es, einen praktischen Eindruck von angiologischen Interventionen zu vermitteln. Anhand von Übungen an einem Simulator können einfache Gefässinterventionen, beispielsweise an einer Stenose der A. femoralis superficialis oder an einer Beckenarterienstenose demonstriert und erfahrbar werden. Ein Cross-over-Maneuver kann geübt werden. Der Umgang mit gebräuchlichen Materialien (Drähte, Ballons, Stents, ggf. Atherekomiedevices) wird wird vermittelt. Gängige Schwierigkeiten bei Gefässinterventionen und Lösungsmöglichkeiten bei Komplikationen werden diskutiert.